Hinterland - Sigibrasil

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Das Baturité – Berggebiet, das letzte Reservat der „Mata Atlantica“ in Ceará (tropischer Wald entlang der Atlantikküste) mit unzähligen Wasserfällen.

Baturité ( 171m) ist das Zentrum dieses Gebietes das eine Fläche von 33,9 Hektar hat und unter Landschaftsnaturschutz steht. Es weist Höhen von 100 – 1100m über dem Meer auf.
Im 19.Jahrhundert war es Zentrum von Kaffeeanbau. 1882 wurde die erste Eisenbahnlinie in Ceará nach Baturité gebaut, die Hauptverbindung zur Hauptstadt Fortaleza um auch den Abtransport von Kaffee nach Fortaleza zu ermöglichen. Mittlerweilen ist der Wirtschaftserwerb auf Gemüse und Obstplantagen und dem Eco-Tourismus eingeschränkt.
In Baturité liegt auch das um 1920 gebaute Jesuitenkloster, 200m über Baturité gelegen. Das Kloster war die einzige Jesuiten-Priesterschule in Ceará. Heute dient es noch als Hotel und touristische Attraktion.
Eine kleine wichtige Stadt, unmittelbar mit der Geschichte von Ceará und Brasilien hinsichtlich des Sklaventums verbunden.
Hier haben nachweislich im Monat Jänner 1883 (1884 in ganz Ceará) die ersten Sklaven Brasiliens ihre Freilassung erhalten. 5 Jahre bevor Prinzessin Isabella, Ehefrau vom Regenten Pedro I. per
lt Dekret die Freilassung der Sklaven erlassen hat (13.Mai 1888). In Redenção sind auch noch die einzigen vollständig erhaltenen Sklavenunterkünfte zu besichtigen, die in einer Zuckerrohr-Schnapsfabrik (Cachaça) untergebracht sind. Die Sklaven wurden gebraucht um die Arbeiten auf den Zuckerrohrfeldern zu verrichten.
Bei Freilassung waren 116 Sklaven in Redenção untergebracht

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