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Brasilien gen.

FORTALEZA

Fortaleza ist die 4.grösste Stadt Brasiliens mit 2.305.800 Einwohner (Stand 1. Januar 2004) und ist dieHauptstadt des Bundeslandes Ceará. Ein Drittel der Bewohner Fortalezas lebt in Favelas. Die Diskrepanz zwischen arm und reich, die eines der größten Entwicklungsprobleme Brasiliens ist, wird hier besonders offensichtlich. Die Sonne scheint das ganze Jahr mit einer Durchschnittstemperatur von 27°C - das Klima wird überwiegend vom trockenen Klima des Sertão bestimmt.
Die Stadt bietet verschiedene Strände, so zum Beispiel den Stadtstrand Praia de Iracema, die Promenade Beira Mar oder den am Wochenende populären Praia do Futuro . Auch am Abend ist in den so genannten Barracas, das sind Strandbuden, viel los.
An der Praia da Iracema spielt sich das Nachtleben Fortalezas ab. Die Discotheken, Musik-Kneipen, Restaurants und Nachtbars haben oft bis zum Tagesanbruch geöffnet. Die bekannteste Einrichtung an der "Praia de Iracema" ist die nur Montags geöffnete "Pirata" Bar. Es handelt sich um eine Openair-Live-Musik-Veranstaltung mit viel Forró
Musik, die von vielen brasilianischen ind internationalen Touristen besucht wird. Für Fortaleza-Besucher ein absolutes MUSS!
Das Zentrum der Stadt kann leicht zu Fuss durchgestreift werden. Ein guter Ausgangspunkt für eine Stadterkundung ist das alte Gefängnis in der Rua Senador Pompeu. Wie in fast allen grösseren Städten des Nordostens ist das ehemalige Gefängnis ein Touristenzentrum "Centro do Turismo", mit Geschäften für regionales Kunstgewerbe, Restaurants und einem Fremdenverkehrsbüro.
Im Mercado Central kann man, zwischen Hauptpost und
Kathedrale,
mit seinen Hunderten von Verkaufsständen, einheimischen Waren wie Tongeschirr, Bastkörbe und Spitze, kaufen. Die Hängematten "Redes" sind bekannt wegen ihrer guten Qualität und der günstigen Preise.
Im Zentrum - Tag und Nacht voller Leben - ist die grosse Praça José de Alencar. Musikanten, Strassenverkäufer, Geschichtenvortragende machen den Platz am späten Nachmittag und abends zu einem akustischen Tollhaus. An der Stirnseite des Platzes steht das schönste Gebäude der Stadt, das Theater José de Alencar, eine Jugenstil-Eisenkonstruktion aus England, die 1910 eingeweiht wurde. Das Theater trägt den Namen des bekanntesten Poeten der Stadt, die Logen sind nach seinen Werken benannt, und auf dem Platz vor dem Theater steht sein Denkmal. In seinen Romanen hat er die Geschichte Brasiliens in ein schönes Märchen verwandelt, mit edlen Indianern und guten Portugiesen. Seine Figur der Indianerprinzessin Iracema, die sich in einen weissen Ritter verliebt, wurde besonders populär. Einer der Stadtstrände ist nach ihr benannt, und am Nachbarstrand Mucuripe steht eine moderne, Überlebensgrosse Skulptur von Iracema.
Fortaleza entwickelt sich langsam zu einem Touristenzentrum. Im Jahr 2004 hatte Fortaleza die meisten Touristen von ganz Brasilien zu verzeichnen. Fortaleza, sehr beliebt bei den Inlandtouristen, wird auch immer öfter von Europäern besucht. Nicht nur die Natur und die reiche Kultur sondern auch die Entfernung spielt dabei eine günstige Rolle. Fortaleza liegt ca. sieben Flugstunden von Lissabon und ca. acht Flugstunden von Madrid entfernt. Es gibt mittlerweile direkte Flüge (sowohl Charter- als auch Linienflüge) aus verschiedenen europäischen Städten nach Fortaleza. Ab Lissabon kann man mit der portugiesischen TAP und ab Kap Verde mit der TACV fliegen. Der Flug von Lissabon dauert ca. sieben und von den Kapverden weniger als vier Stunden. Es gibt auch Direktflüge aus Frankfurt, Amsterdam und Helsinki.

Leider kommen mit den Urlaubern auch Sextouristen in die Stadt. Seit 2005 regiert die linke PT-Bürgermeisterin Luzianne Lins die Stadt, deren Regierung scharf gegen den Sextourismus vorgehen will und bis jetzt schon gute Erfolge aufzuweisen hat.


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